HerzklopfenTalk: Katharina Alberti nach der TRANSALP – Wie war es?

Nun ist sie wieder zuhause: Katharina Alberti musste leider aus gesundheitlichen Gründen nach der Königsetappe ihre Teilnahme im Mixed-Team mit Matthias Gärtner bei der TRANSALP vorzeitig beenden. Mit Herzklopfen sprach sie, wie es war, bei einem der härtesten Mountainbike-Rennen der Welt, und wie sie sich nun fühlt.

Herzklopfen: Meine Güte, jetzt hatten Matze und Du nach der Hälfte der Tour den 3. Platz in der Gesamtwertung inne und ihr hattet sogar die Chance, diesen bis zum Ende der TRANSALP zu halten. Nun musstest Du leider wegen hohem Fieber aufgeben. Wie geht es Dir?

Katharina Alberti: Wir sind natürlich beide total traurig, dass wir aufhören mussten. Es lief echt super gut zwischen uns- sportlich und auch menschlich. Vor allem ich war entsetzlich enttäuscht, insbesondere wegen Matze, der musste ja mit mir aufgeben, weil es eine Teamwertung ist. Mittlerweile geht es mir glücklicherweise schon besser. Das Fieber ist weg und ich kann nach einer Woche Bettruhe heute das erste Mal wieder ein wenig aufs Rad. Meine Eltern haben mich sogar mitten aus den Dolomiten abgeholt.

Herzklopfen: Wie kam es denn überhaupt zu Deiner Erkältung?

Katharina Alberti: Die 3. Etappe war, bedingt durch die Wetterbedingungen, extrem hart. Es war ohnehin die härteste TRANSALP aller Zeiten, von der Strecke her, aber auch durch das schlechte, kalte Wetter. Insgesamt 100 Teams sind während der Tour ausgestiegen. Wir hatten richtig hohen Schnee und mussten sogar eine Stunde lang unsere Räder durch hohen Schnee schieben bzw. tragen. Ich war total durchgefroren. Man hat ja echt nur leichte dünne Schuhe an und meine Füße – nicht nur die – waren eiskalt.  Am nächsten Tag stand dann die “Königsetappe” an und das Wetter war nicht wirklich viel besser. Fieber hatte ich auch bereits. Aber ich wollte unbedingt weiter machen. Ich dachte zwischendurch nur, dass ich das einfach durchhalten und überleben möchte. Danach ging nichts mehr und wir mussten leider aufgeben.

Herzklopfen: Wie schade! Aber wie geht es denn nun weiter: Mit Dir und dem Mountain-Biken und Dir und Matze?

Katharina Alberti: Ich bin durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Als wir nach der 2. Etappe auf dem Treppchen als 3. standen, war ich total euphorisch. Ich sagte zu Matze: Wir fahren jetzt alle MTB-Touren zusammen im Mixed-Team. Nach der Stunde Schieberei im Schnee und mit dem Fieber sagte ich mir: Nie wieder mache ich so etwas. Nun planen Matze und ich aber bereits, welche Touren wir wieder als Mixed-Team gemeinsam fahren wollen. :-). Denn auch ihm hat es wohl mit mir viel Spaß gemacht.

War halt schon eine tolle Sache, so ein Rennen als Team zu fahren. Ich war immer Einzelsportlerin – sowohl im Tennis als auch im Radsport – und habe meine Wettkämpfe immer alleine für mich bestritten. Er genauso. Doch es ist etwas vollkommen anderes, wenn man sich gemeinsam freut. Für mich war das eine wahnsinnig wichtige und tolle Erfahrung. Super ist natürlich, so viele Leute kennengelernt zu haben. Das ist wichtig für uns. Man knüpft neue Kontakte, die einem in der Zukunft helfen können.

Herzklopfen: Ihr habt Euch anscheinend echt gut verstanden, ihr zwei, oder?

Katharina Alberti: Das stimmt. Bei der TRANSALP ist es ja erlaubt, dass man sich im Team “schiebt” und “zieht”. Der Stärkere also dem Schwächeren auf der Strecke helfen kann. Das wollte ich am Anfang gar nicht haben. Ich wollte mein Rennen fahren. Zu Beginn habe ich es sogar nur ungern zugelassen, dass Matze meine Trinkflasche, mein Gel & Co. trägt. Das machte er aber einfach so und nahm mir Ballast ab, damit ich leichter bin. Den ersten Berg habe ich auch alleine bezwungen – ging sehr gut. Als ich jedoch beobachten musste, wie die Frauen der anderen Mixed-Teams sich von Ihrem Teampartner schieben und ziehen gelassen haben, packte mich der Ehrgeiz und ich warf meine Vorsätze über Bord. Du machst so viel Zeit gut, das ist irre. Deshalb hielt ich mich ab sofort zum Teil bei Bergauffahrten am Trikot von Matze fest und strampelte von dort aus mit. Geht viel leichter :-).

Apropos leichter gehen: Besonders lustig war es, dass die Leute uns aufgrund des NEU.DE-Logos auf unseren Trikots gefragt haben, ob wir uns vielleicht über NEU.DE kennengelernt haben. Wir sind schon ein bisschen aufgefallen. Hier und da wurde getuschelt, ob wir auch im wirklichen Leben ein Paar sind…

Herzklopfen: Und seid Ihr es…

Katharina Alberti: Wir verstehen uns total gut – sportlich klar. Das was wir erlebt haben, schweißt zusammen. Und ebenso privat, muss ich sagen… Wer weiß, was die Zukunft bringt…. (grinst)

Bilder: www.sportograf.de

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