Höher, weiter, schneller: Taugen denn die neuen Dating-Trends?

Weiterentwicklung ist an sich eine tolle Sache! Als “Speed-Dating” vor ein paar Jahren aufkam, konnte man nun ganz schnell und unverbindlich viele neue Leute auf einen Schlag kennenlernen. Denn, wie wir alle wissen, entscheidet es sich eh in den ersten paar Minuten, ob ich jemanden leiden mag oder nicht. Nun folgen immer neue, kuriosere Dating-Trends, die wir einfach gerne mal mit Euch diskutieren möchten.

Jumping Dinner

Liebe geht durch den Magen. Dieser kulinarisch wertvolle Dating-Trend lässt Singles aufkochen. Immer zwei Singles, die einander zugelost werden, kochen einen der 3-4 Menügänge. Der Rest der Gruppe zieht von Wohnung zu Wohnung und genießt den jeweiligen Gang. Am Ende gibt es eine Art Abschlussparty.

Nichts für Koch- und Essmuffel. Aber für unsere Begriffe, eine schöne, gelöste Art, sich kennenzulernen. Netter Nebeneffekt: Man lernt neben den Kochkünsten auch die Wohnung des/der “Potentiellen” kennen. Wenn es nicht klappt, so hatte man hoffentlich ein wohl schmeckendes Dinner, kann seine eigenen Koch- und Gastgeberqualitäten aufpolieren und einen abwechslungsreichen Abend. Dieser Trend ist sicherlich dem Koch-Hype im Fernsehen (Perfektes Dinner, Küchenschlacht & Co.) geschuldet.

Power-Dating

Für alle, denen “Speed-Dating” noch zu langsam ist. “Power-Dating” funktioniert wie “Speed-Dating” (je 7-10 Frauen und Männer lernen sich in 7-10 Minuten gegenseitig jeweils in Einzelgesprächen kennen). Doch noch schneller und größer. Beim “Power-Dating” geht es darum, möglichst viele – also noch mehr – Singles kennen zu lernen. Über 100 Single-Frauen und Single Männer tummeln sich auf diesen Datings. Das sind über 10.000 Dates an einem Abend! Tolle Sache: So viele Singles auf einmal. Nichts für alle die, die es gerne etwas ruhiger angehen lassen wollen oder nicht die geborenen Schnell-und Vielsprecher oder Wortakrobaten sind.

Silent-Dating oder Dating in the Dark

Wir fassen diese beiden Dating-Trends mal in eine Kategorie. Beim “Silent-Dating” wird nicht geredet, sondern man lernt sich über Gestik, Mimik und geschriebene Botschaften kennen. Beim “Dating in the Dark” trifft man sich im Dunklen, quasi auf der “sinnlichen Ebene” wie es dort heißt. Je nach Zielgruppe kann das eine hilfreiche Sache sein: “Silent-Dating” für alle mit hoher, unangenehmer Piepsstimme. “Dating in the Dark” für Leute, die sich nicht über ihr Äußeres “verkaufen” wollen oder können und vielleicht auch für Leute, die schon mal unerkannt zugreifen wollen ;-). Wollen wir das? Wer immer gerne etwas Neues ausprobieren möchte, für den sind beide Varianten sicherlich eine spannende Erfahrung. Für alle, die eher ernsthaft auf der Suche nach dem/der sogenannten Mr. Right oder Mrs. Right sind, finde ich ein klassisches Kennenlernen mit allen Sinnen irgendwie “sinnvoller”.


Speed-Hating

Ihr habt das Single-Dasein sowie die Sucherei und Kennenlernerei so richtig satt? Dann kann “Speed-Hating” helfen. Denn da geht es nicht um weichgespültes Kennenlernen durch netten Smalltalk, sondern darum, mal alles aus sich raus zulassen. Eigentlich gar nicht schlecht, Leute gewollt in scheinbar “schlechten” Gemütszuständen kennen zu lernen. Dann weiß man schon, was im Ernstfall auf einen zukommt :-).

“Speed-Hating” gibt es in verschiedenen Ausbaustufen. In der Softversion jammern sich ca. 10 Pärchen beispielsweise abwechselnd eine festgelegte Zeit an. Danach soll darüber diskutiert werden. In einer weiteren Version werden Karten mit Reizthemen vorgelegt und dann wird in wechselnden Paarungen geschimpft. Das erinnert mich etwas an Stammtischgespräche. Es gibt auch die Version, dass beispielsweise ein Mann, dem die Augen verbunden wurden, von drei Frauen fiese Fragen gestellt bekommt.  Wer es noch härter mag geht in ein “Speed-Hating”, bei dem man sich gegenseitig drei Minuten lang beleidigt. Hättet Ihr es gedacht? “Speed-Hating” soll aus England kommen.

Datings wie “Single-Basare” (Versteigerung von E-Mailadressen) oder das sogenannte “Casual-Dating”, bei dem es gewollt um ein Dating “ohne Verpflichtung” geht, und bestimmt noch etliche andere Varianten runden das Dating-Menü ab.

Aber was meint Ihr? Denkt Ihr, dass solche neuen Datingformen mehr Erfolg bringen, als das klassische Date bei Kaffee oder Cola vis-á-vis? Bei dem man, wenn es dumm läuft, sich schon am besten eine kleine Ausrede bereit legt, wenn der Gegenüber so gar nicht zu einem passen will. Vielleicht ist auch das klassische Dating, ob altmodisch oder nicht, die beste Form, jemanden kennenzulernen?

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